Kategorie: Technik

  • Affinity

    Affinity

    Eine wunderbare Alternative zu Adobe:
    Anstelle des kostspieligen Abonnementmodells von Adobe kann ich Affinity wärmstens empfehlen. Ich arbeite schon seit geraumer Zeit damit und bin mehr als zufrieden.
    Bildbearbeitung, Vektoren/Illustrationen erstellen und Layout-Programm in einer einzigen App: Du kannst jedes Tool in den Pixel-, Vektor- und Layout-Studios sowie alle Anpassungs- und Exportfunktionen so oft verwenden, wie du möchtest – ohne Einschränkungen: Ja, Affinity ist wirklich kostenlos.

    Wenn du bereits ein Canva Premium-Abo besitzt, kannst du zusätzlich die leistungsstarken KI-Tools von Canva in Affinity freischalten oder oder Affinity auch ohne Abo umfänglich nutzen.

  • „You press the button, we do the rest“

    Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich eine massive Marktwende in der noch kleinen Fotografie-Branche, der die Knipser:innen im Blick hatte. Die Fotografie bahnte sich zum Massenphänomen über alle Bevölkerungsgruppen hinweg an:
    1900 bringt Kodak mit der Brownie-Boxkamera ein System auf den Markt, das die Entwicklung und Verarbeitung des Films in das Werk von Eastman Kodak verlagert.
    Benutzer:innen schickt die Kamera mit belichteten Negativen einfach an Kodak und bekommt eine neu bestückte Kamera mit Film samt den entwickelten Bildern zurück.

    Abbildung: Kodak Instamatic 33.jpg“ by Alfred from Germany is licensed under CC BY-SA 2.0.

    Gerade die Vereinfachung der Technik, die Automatisierung und die Verlagerung der chemischen Prozesse und der Entwicklungsarbeit in das Industrielabor macht die technische Komplexität der Fotografie für die Benutzer:innen weitgehend unsichtbar: Das Gespür für die Materialität und das Wissen des Prozesses geht verloren. Der Slogan von Kodak »You press the button, we do the rest« macht das Verschwinden der menschlichen Arbeit überaus deutlich: Fotografie ist als Produkt auf dem Markt gerade deshalb so attraktiv, weil sie scheinbar keine Zeit kostet und kein Wissen voraussetzt.

  • KI-generierte Abbildungen und das Copyright

    KI-generierte Abbildungen und das Copyright

    Der Versuch einer Zusammenfassung (Stand 12.12.2025)

    Status Quo aus rechtlicher Perspektive und aktuelle Rechtsprechung/EU-Richtlinien

    Das deutsche Urheberrecht (UrhG) führt noch keine spezifischen Gesetze zum Thema KI auf.
    Allerdings ist nach den Leitlinien § 44b UrhG „Data Mining/Trainieren“ einer KI nach deutschem Recht zulässig.
    NutzerInnen einer KI müssen allerdings § 23 UrhG beachten: „Es bedarf der Zustimmung des Urhebers eines Werkes, wenn man ein eigenes Werk veröffentlichen will, das dem ursprünglichen Werk nachempfunden ist.“

    Und dann gibt es noch den eigentlich wichtigsten Teil des Urheberrechtsgesetzes (§ 2 Abs. 2 UrhG): Nur persönliche Schöpfungen sind nach UrhG schützenswert.
    D.h: Ein menschliches Wesen muss das Werk geschaffen haben. Der menschliche Anteil an der Erschaffung des Bildes muss so groß ist, dass eine sogenannte „Schöpfungshöhe“ erreicht wird und der KI-Anteil völlig untergeordnet erscheint.

    Konsequenz

    Ein „Prompt“ ist keine kreative menschliche Entscheidung und wird nach dem UrhG nicht als persönliche Schöpfungshöhe betrachtet.
    KI-generierte Abbildungen unterliegen keinem Urheberschutz, soweit diese nur mit „Prompts“ erzeugt wurden.
    In anderen Ländern verhält es sich ähnlich: Auch die US-Gesetzgebung räumt den KI-generierten Abbildungen keinen Urheberrechtsschutz ein.

    Somit sind KI-generierte Abbildungen nicht schützenswert und im eigentlichen Sinne als „Freiwild“ zu bewerten.
    Jeder könnte die von einer beliebigen Person mit „Prompts“ generierten KI-Abbildungen selber nutzen, „ohne Gewähr“.
    Bis auf Weiteres, soweit keine neuen gesetzlichen Bestimmungen deutschlandweit und europaweit vereinbart werden, halten wir uns an das oben Beschriebene.

    Kennzeichnungspflicht von KI-generierten Bildern

    Aktuell wird in der EU im Kontext der KI-Richtlinie (AI-Act) darüber diskutiert, inwieweit eine Offenlegung stattfinden soll. Es zeichnet sich ab, dass alle mit KI-erzeugten Abbildungen speziell gekennzeichnet werden müssen.

    Mit anderen Worten …

    Eine Bildagentur kann für ein Nutzungshonorar in dem eigentlichen Sinne nur Lizenzen anbieten, die urheberrechtlich geschützt sind.
    Somit sind KI-generierte Abbildungen ohne „Schöpfungshöhe“ für eine Bildagentur nicht geeignet, da schlichtweg kein Urheberrechtsschutz besteht.
    Wir möchten in diesem Kontext auf unserem gemeinsam unterzeichneten Vertrag unter § 2. 1.) verweisen: „Der/die Fotograf*in versichert seine/ihre alleinige Urheberschaft der Bilder.“

    Außerdem sind folgende Aspekte bei einer Nutzung von KI-generierten Abbildungen grundsätzlich zu berücksichtigen:

    • Ohne Urheberschutz keine Exklusivität
    • Mangel an Originalität
    • Wettbewerber/Kunden dürfen theoretisch deine KI-generierten Abbildungen bearbeiten und für ihre Kommunikation verwenden
    • Urheberrechte/Drittrechte/Markenrechte könnten verletzt werden
    • Ähnlichkeiten mit echten Personen oder Marken sind nicht ausgeschlossen
  • Kurzgeschichte DIGITALFOTOGRAFIE

    „Mit dem Aufkommen der Digitalfotografie schien die Materialität des analogen Mediums in Vergessenheit zu geraten: Film einlegen (begrenzt auf max. 36 Aufnahmen), der Kostenfaktor Entwicklung und Abzüge, Scans erstellen, die Lagerung/Archivierung und weitere mehr vordergründige Punkte, die im Rückblick eine einschränkende Wirkung hat ganz im Vergleich zur digitalen Fotografie:
    Unbegrenzt Knipsen solange der Akku ausreicht, »Mehr-Bilder-Mehr-Auswahl«, digitale Postproduktion eröffnete ganz neue Horizonte, kein umfangreiches und platznehmendes analoges Archiv mehr – stattdessen Millionen von Bilder auf nur einer Festplatte etc. Die analogen und offensichtlichen Ressourcen verschwinden aus dem Alltag.
    Der Kodak-Slogan von 1888 – »You press the button, we do the rest« – wird durch die Digitalfotografie ins Extreme getrieben und bekommt eine ganz neue Bedeutung: Die Nutzer:innen brauchen nur noch auf einen Smartphone-Bildschirm zu tippen oder einen Auslöser bestätigen, schon „erscheint“ wie aus dem Nichts ein Bild.“1

    Die erste Digitalkamera wurde bereits in den 1970er Jahren entwickelt: die Eastman Kodak Company leistete zu dieser Phase Pionierarbeit. Allerdings verlor Kodak den Anschluss an seine Wettbewerber durch den Vormarsch der Digitalfotografie Anfang des 21. Jahrhunderts.
    Schließlich musste die Eastman Kodak Company ein Insolvenz-Verfahren anmelden und ging als Anbieter für Drucktechnologie hervor.

    Es dauerte noch weitere zwei Jahrzehnte, bis sich die Digitalkamera Anfang der 1990er etablieren konnte.

    Den eigentlichen Hype und Durchbruch brachte 2007 aber ein anderes Medium: Das iPhone.

    Kleine Statistik zur Digitalfotografie

    • 2013 wurden bereits die meisten Fotografien mit dem Smartphone aufgenommen
    • 2021 waren es bereits über 90 Prozent aller digitalen Fotos
    • 2020 wurden mehr als eine Billion Bilder von Amateuren und Profis geschossen
    • Täglich werden bei Instagram bis zu 90 Millionen Fotos und Illustrationen eingestellt
    • Täglich werden auf Facebook 350 Millionen Bilder hochgeladen

    1Auszüge aus Boaz Levin, Esther Ruelfs, Tulga Beyerle: „Mining Photography, Der Ökologischer Fussabdruck der Bildproduktion“; erschienen bei Spector Books, 2022, ISBN 978-3-95905-632-8 S. 107 ff

  • Papier, Zellulose, Gelatine und Celluloid

    Die ersten fotografischen Bilder entstanden auf diversen unterschiedlichen Metalloberflächen – und im Gegensatz zur Daguerreotypie, die ein Unikat war – suchten die Tüftler und Erfinder nach Wegen und Verfahren der Vervielfältigung.

    Es dauerte nicht lange bis das ideale Medium zur Herstellung unendlich vieler Positivabzüge gefunden wurde: Papier.

    „Old Wrinkled Paper Texture“ by ‚Playingwithbrushes‘ is licensed under CC BY 2.0.

    Papier besaß entscheidende Vorteile und Eigenschaften gegenüber den herkömmlichen Trägermedien: Papier war günstig, massentauglich und verfügte über entsprechende physikalische Eigenschaften für noch effizientere Herstellungsverfahren.
    Die Grundlage für das Fotopapier bildete bis weit ins 19. Jahrhundert Baumwoll- und Flachslumpen, importiert aus den gängigen Produktionsstätten rund um den Globus und vordergründig aus den Vereinigten Staaten mithilfe von Sklavenarbeit.
    Durch die Erfindungen von Maschinen zur industriellen Herstellung und Verarbeitung von Baumwolle wurde nicht nur der Baumwollanbau effizierter, sondern beschleunigte die massive und exzessive Bewirtschaftung von Landflächen durch Entwässerung von Feuchtgebieten, deren Ökosysteme eine wichtige Rolle als Kohlenstoffspeicher spielen – wodurch der Klimawandel und die Sklaverei stärker denn je vorangetrieben wurde.
    Die Baumwolle wurde nach Europa verschifft, zu Kleidung verarbeitet, getragen, anschließend von armen Lumpensammlern/Tagelöhnern an Papiermühlen verkauft, wo diese Lumpen mit giftigen Chlorverbindungen gebleicht zu einer Masse verarbeitet wurden.

    Die rasant wachsende Nachfrage nach Papier und der Mangel an Baumwolle führten zu einem Umdenken und Suche nach Alternativen. Das in Deutschland perfektionierte Holzschliffverfahren war die Lösung und die Antwort. Bei dem Verfahren wird das Holz unter anderem in Schwefelsäure gekocht und so in einzelne Zellulosefasern zerlegt.
    Die Papierherstellung trug jahrzehntelang zur massiven Wasserverschmutzung bei und setzte große Mengen von Schwefelsalzen und anderen Giftstoffen willkürlich ohne Kontrolle und Auflagen in die Umwelt frei.
    Dieses Holzschliffverfahren führte übrigens auch zur Entdeckung von Zellulosenitrat, dem ersten synthetischen Kunststoff, der zur Herstellung von Celluloidfilm für Fotografien und Filme verwendet wurde. (Somit zählt die Fotopapier-Industrie zum Wegbereiter und Erfinder von Plastik.)

    Die Fotopapier-Industrie nutzte außerdem Substanzen tierischen Ursprungs wie Albumin und Gelatine, die aus industrieller Tierhaltung und Schlachtung stammten. Ende des 19. Jahrhunderts soll ein einziger Papierproduzent in Dresden für die Albumin-Beschichtung sechs Millionen Eier pro Jahr verbraucht haben. Gelatine wurde für lichtempfindliche Beschichtungen sowohl bei Celluloid als auch bei Fotopapier verwendet.

    Für die Herstellung und Beschichtung von Fotopapier und Film verarbeitete Eastman Kodak bis 1999 jährlich über 30 Millionen Tonnen Rinderknochen.

  • Die Fotografie und die industrielle Revolution

    Die Fotografie und die industrielle Revolution

    Die Fotografie ist und war immer ein Wegbegleiter der industriellen Revolution, Mitgestalter/Gläubiger des technischen Fortschritts und Profiteur von der daraus entstanden technischen und automatisierten Entwicklungen: 
    Die Fotografie ist gleichermaßen Kritiker und Nutzniesser.

    Fossilierte Sonnenstrahlen (Auszüge aus dem Katalog „Mining photography“*)

    Als Nicéphore Niépce 1827 das älteste erhaltene fotografische Bild herstellte, hatte er zuvor zusammen mit seinem älteren Bruder Claude 10 Jahre lang an der Erfindung des ersten Verbrennungsmotors der Welt gearbeitet. Niépce war Ingenieur und Erfinder und ganz verhaftet im damaligen Zeitgeist von der Denkweise und Glaube an die technische und industrielle Revolution.

    Dieser Motor der Brüder Niépce nutzte als Brennstoff eine Mischung aus Kohle und Harz und in der Weiterentwicklung durch „weißes Erdöl“ bzw. Petroleum ersetzt. Damit gelang es den Brüdern immerhin ein 900 Kilo schweres Boot stromaufwärts zu bewegen.

    Einen kommerzieller Erfolg des Motors blieb aus diversen Gründen aus: Konstruktionsfehler, ein Mangel an finanziellen Mitteln und Claudes früher Tod.

    Dafür trug Niépce durch die Erfindung der Fotografie zum Erfolg des fossilen Kapitalismus und der Folgen bei. Die wesentliche Innovation und Durchbruch bestand im Einsatz von fossilen Brennstoffen: Durch den Einsatz von Bitumen von Judäa aus der Gegend am Toten Meer war Niépce in der Lage ein Bild auf einer Zinnplatte zu fixieren. Die erste Fotografie wurde somit in einen fossilen Brennstoff geätzt und fixiert. Niépce stand mit seinem wissenschaftlichen und unternehmerischen Interessen an Motoren und Bildern nicht allein da.

    In England experimentiere zur selben Zeit William Henry Fox Talbot mit Motoren und meldete weitere Patente für Motoren an. Derselbe William Henry Fox Talbot, der für seine bahnbrechende Erfindung des Kalotypieverfahrens im Jahr 1840 bekannt wurde (auf Papier beruhendes Negativ / Positiv-Verfahren zur unbegrenzten Herstellung gedruckten Positiven). Diese Patente mit dem Titel „Fortschritte bei der Erzeugung oder Gewinnung von Bewegungskraft“ beinhalteten verschiedene Formen zur Erzeugung von Kraft durch Einsatz von sogenannter „Kohlensäure“ – in der heutigen Zeit sprechen wir von Kohlendioxid.

    Der Philosoph Patrick Maynard hat angemerkt, dass die Fotografie, wenn man sie im technologischen Kontext ihrer Entwicklung betrachtet, sehr deutlich als eine Art Motor begriffen werden könnte: ein „Motor der Visualisierung“, keine bloß passive Form objektiver Darstellung, sondern eine Maschine, die unsere Umwelt veränderte, genau wie die Dampfmaschine.* 

    Fossile Energien und Fotografie waren also von ihren Anfängen an eng verbunden, sie entwickelten sich in enger Nachbarschaft und Bezugnahme.

    Talbot selbst investierte in Silberminen, außerdem war er beteiligt an der Entwicklung von Druckprozessen, die Gelatine auf tierischer Basis einsetzten. Eben in dieser Zeit begann das fossile Kapital, die Natur zu verändern, indem es der Atmosphäre immer mehr Kohlendioxid zuführte.

    In der Konsequenz ist die fotografische Industrie mitverantwortlich an dem Raubbau der Natur.  

    Mehr Details zur Grundlage des fotografischen Bildes: Edelmetall Silber

    Abbildung: © “Silver Mining Boom Town, 1879” by Thiophene_Guy is licensed under CC BY-NC-SA 2.0

    *Boaz Levin, Esther Ruelfs, Tulga Beyerle: „Mining Photography, Der Ökologischer Fussabdruck der Bildproduktion“; erschienen bei Spector Books, 2022, ISBN 978-3-95905-632-8

  • Daguerreotypie

    Daguerreotypie

    Die Daguerreotypie war das erste kommerziell nutzbare Fotografie-Verfahren im 19. Jahrhundert. Sie ist nach dem französischen Maler Louis Daguerre benannt, der zusammen mit Nicéphore Niépce das Verfahren seit 1829 entwickelte und schließlich 1839 veröffentlichte: Mit Hilfe versilberter Kupferplatten werden fotografischer Bilder fixiert. Kupfer mit stabilisierenden Eigenschaften machte die Silberplatten als Bildträger ökonomisch erschwinglich. Versilberte Kupferbleche waren in dieser Zeit zudem eine weitverbreitete Rohware zur Herstellung aller Art von silbernen Haushaltsgegenständen wie Tabletts und Kerzenleuchter.
    Die Rechte an dem Verfahren wurden von der französischen Regierung erworben.

    Schwächen des Verfahrens sind ein hohes Gesundheitsrisiko für Fotograf:innen durch den Umgang mit giftigen Dämpfen und ein ästhetisches Problem: Die Daguerreotypie zeigt eine seitenverkehrte Abbildung der aufgenommenen Motive. Ein Mangel war in der Anfangszeit darüber hinaus die recht geringe Lichtempfindlichkeit. Außerdem ist jede Daguerreotypie ein Unikat, das nicht ohne Weiteres vervielfältigt werden kann, was allerdings seinerzeit ihre Wertschätzung eher erhöhte und somit diese Technik an Attraktivität gewann.

    Einer der ersten und erfolgreichen Hersteller von Daguerreotypie-Platten war das in Paris ansässige Unternehmen Christofle: Sie passten ihr Sortiment an den Bedarf an und wurden zum Mittelpunkt der damaligen Fotografie-Industrie, die Fotograf:innen mit Kameras, Optiken, Chemikalien und Platten belieferte. Paris entwickelte sich zu einem Zentrum der Daguerreotypie-Platten-Produktion in Europa. 1851 wurden alleine in Paris ca. eine Million Platten hergestellt und weltweit an Fotograf:innen verkauft. Zur Herstellung wurden ca. 100 Tonnen Kupfer benötigt.

    1853 meldete die New York Daily Tribune, dass in der USA jährlich bis zu 3 Millionen Daguerreotypie-Platten produziert wurden.

    Das Medium Fotografie war somit auf Metallverarbeitung im industriellen Maßstab angewiesen.

    Zur Gewinnung und Verhüttung des Edelmetalls Silber und Kupfer wird Steinkohle und weitere Ressourcen benötigt. Für eine Tonne Erz waren 3 bis 4 Tonnen Kohle zur Verarbeitung erforderlich. Einher geht der massive Ressourcen-Abbau unter Tage und die dafür benötigten Technik, fossilen Brennstoffe und umweltzerstörende Chemikalien.

    Der Abbau von Kupfer spielt bis in die Neuzeit eine bedeutete Rolle:

    Angefangen mit dem Abbau von Kupfer zur Herstellung von Daguerreotypie-Platten Mitte des 19. Jahrhunderts bis dato zur Produktion von Computer- und Netzwerkanlagen, die erst die digitalen Praktiken der Bilderzeugung ermöglichen.

    Abbildungen: „afb 1 Daguerreotypie neercanne 1844 rhcl“ by Kodaksefke is licensed under CC BY 2.0.